20. Juli 2017

Nuremberg Food Guide #1: Café Luftsprung

Ich liebe Nürnberg, ohne Zweifel. Mindestens genauso gerne probiere ich Cafés und Restaurants aus. Als bekennender Foodie möchte ich eine kleine Serie hier auf dem Blog starten, in der ich Cafés, Restaurants ausprobiere und meine liebsten Food-Spots in Nürnberg (und Umgebung) mit Dir teile. Den Anfang macht das Café Luftsprung.

Die Karte des Café Luftsprung
Das Luftsprung liegt am Bergauer Platz im Herzen Nürnbergs, direkt an der Pegnitz. Im Sommer kann man super draußen sitzen und hat einen wunderschönen Blick auf den Fluss. Wenn das Wetter nicht mitspielt, dann bietet das rustikale, mittelalterliche Café ein schönes Ambiente - ein Mix aus gemütlich, modern und irgendwie hip.

Das Café Luftsprung liegt direkt an der Pegnitz.

Serviert werden im Luftsprung sowohl internationale, als auch saisonale Gerichte. Die Karte ist sehr bunt und besonders die Salate scheinen sehr beliebt zu sein. Egal ob mit Räucherlachs, gegrilltem Fleisch oder diversen anderen Besonderheiten, sie klingen alle mal lecker. Dazu wird knuspriges Baguette serviert. Wer Lust auf etwas Warmes hat wird aber auch fündig, zum Beispiel mit Pasta oder überbackenem Hähnchenbrustfilet. Abends hat das Luftsprung als Bar durchaus Qualitäten, denn die Cocktail-Karte ist groß. Wer auf Alkohol verzichten möchte, probiert einfach eine fruchtige, hausgemachte Limonade, zum Beispiel mit Feige. 

Kaffee im Café Luftsprung
Das große Frühstück im Café Luftsprung
Wir haben das Luftsprung allerdings zum Frühstücks-Brunch aufgesucht. Die Frühstücks-Auswahl umfasst eine ausführliche Karte. Serviert wird es unter der Woche bis zwölf Uhr mittags und am Wochenende bis 15 Uhr. Sowohl der kleine als auch der große Hunger werden ausreichend gestillt. Was ich besonders schön fand war, dass es auch ein vegetarisches Frühstück gab.

Frühstück im Café Luftsprung 
Wir hatten uns zum einen für das Große Frühstück entschieden, was eine kleine Käse- und Wurstauswahl umfasste, sowie Marmelade, Honig, Nutella, Butter, ein wenig Gemüse, ein Rührei und eine Auswahl an verschiedenem Brot. Zum anderen haben wir ein Vegetarisches Frühstück bestellt, bei dem verschiedene Käsesorten serviert wurden, Antipasti und ein kleiner Obstsalat. Auch dazu gab es verschiedenes Brot. 

Bei fast jedem Frühstück ist ein Heißgetränk nach Wahl inklusive, womit ich einen Preis von circa 6-9€ in Ordnung finde. Das einzige was mich ein bisschen gestört hat: Ich verzichte aktuell auf Zucker, verarbeitete Lebensmittel, sowie Weißmehl. Ja, mir ist bewusst dass nicht auf jeden Rücksicht genommen werden kann und dass das durchaus "Extra-Wünsche" sind. Für mich gab es auf der Karte daher nur einen Obstsalat, zu dem ich mir noch eine Portion Joghurt bestellt habe. Diese wurde dann direkt mit dem Obstsalat serviert - zusammen mit einer Kugel Eis. Der Kellner hat das sicher nur lieb gemeint, aber ich kam dadurch in die unangenehme Situation, ihn zu bitten, sie wieder herunter zu nehmen. Und für knapp 7€ war die Portion dann wirklich sehr klein. 

Café Luftsprung

Dennoch: Wer Lust hat, auf ein deftiges und reichhaltiges Frühstück, der wird im Luftsprung sicher fündig. Man könnte sich vielleicht noch ein wenig mehr Auswahl an Frühstücksmöglichkeiten wünschen, aber ich bin davon überzeugt, dass jeder fündig wird und man etwas findet, was seinem Geschmack entspricht. Das Personal war sehr nett und das macht auch viel aus. Ich freue mich, das Luftsprung beim nächsten Mal für ein Abendessen aufzusuchen, denn die Salate auf der Karte klangen wirklich sehr lecker.



14. Juli 2017

Von Richtungswechseln und Schreibblockaden

Das leere Blatt Papier liegt vor mir und ich starre es an. In meinem Kopf herrscht ein buntes Potpourri an Bildern, Ideen und einzelnen genialen Sätzen, doch ich bringe es seit einer geschlagenen Stunde nicht fertig, diese zu sortieren und von meinem Kopf auf das strahlend weiße Dokument zu befördern. Irgendwann habe ich keine Lust mehr, gebe mich geschlagen. Und still gestehe ich mir ein, dass Sie mit ihrer subtilen, aber kühlen Sicherheit von mir Besitz gemacht hat: die Schreibblockade.

Trink 'nen Kaffee!
Gar nicht so leicht, diese Übeltäterin zu überlisten. Ein Kopf voller Ideen, die dort einfach nicht heraus möchten ist in etwa vergleichbar damit, hungrig zu sein, aber nicht schlucken zu können. Doch statt mich zu ergeben, möchte ich den Ursachen auf den Grund gehen, warum die Ideen weiterhin im Oberstübchen schlummern möchten, statt sich in die große weite Welt zu begeben.

Creative spaces give creativity space!

Kreativität ist ohne Zweifel eine Gabe, die der eine mehr, der andere weniger in sich trägt. Doch auch der kreativste Kopf kann nicht in unendlichen Höhen schweben, wenn ihm die richtige Inspiration fehlt. Irgendwann fällt jedem die Decke auf den Kopf, ob es nun darum geht eine seitenlange Hausarbeit zu schreiben oder einen kreativen Blogbeitrag. Ein Ortswechsel kann wahre Wunder bewirken! Egal ob es einfach das Café nebenan ist, die Uni-Bib oder doch der Park. Mit einem Mal scheinen sich die Wörter von selbst auf's Papier zu bringen und die Schreibblockade ist Zuhause geblieben und ärgert sich schwarz. 

Leere Seiten = Fluch oder Segen?

Die goldene Mitte

Das Schlimmste ist immer das Beginnen. Wenn die Ideen im Kopf herum spuken, dann fällt es mit einer Schreibblockade richtig schwer, die Ideen zu bündeln und einen Anfang zu finden. Warum es sich nicht leicht machen und einfach mitten drin anzufangen? Klar wird damit zunächst kein Leser etwas anfangen können, aber man schreibt erstmal ja nur für sich. Und im Nu ist man plötzlich im Flow und Satz reiht sich an Satz. Dazu dann noch eine passende Einleitung finden? Easypeasy!

Beim besten Willen...

Der Wille versetzt Berge, so heißt es. In vielerlei Hinsicht mag das stimmen. Mir persönlich hilft dieser Spruch gerade im Lauftraining unheimlich weiter, denn es ist nicht der Körper, der zuerst schlapp macht und ermüdet, sondern der Wille. Doch manchmal ist der Wille ein wenig stur und möchte etwas ZU sehr. So sehr man manchmal eine Sache will, wie beispielsweise eine Schreibblockade überwinden, versteift man sich darauf und die Blockade setzt sich erst so richtig fest. Dann sollte man seine Taktik ändern und einfach mal die Richtung wechseln. Ein neues Thema, eine andere Aufgabe, ein neuer Artikel. Und wenn man dann mit vollem Eifer und großer Motivation mittendrin ist, stellt man plötzlich fest, die Blockade ist gelöst und die neue Richtung ist vielleicht genau die richtige.



25. Mai 2017

Achtsamkeit - Die Kunst, auf den eigenen Körper zu hören

Anspannung ist eine sinnvolle Reaktion, die Nerven zu bewahren, wenn Du eine Herausforderung bewältigen musst. Doch viele von uns sind dauerhaft gestresst. Heutzutage gibt es beinahe nichts mehr, was sich nicht kontrollieren lässt. Wir tracken mit eigens dafür konzipieren Apps unsere Ernährung. Wir nehmen Mahlzeiten zu vorgeplanten Uhrzeiten ein und auch die Menge die wir Essen haben wir natürlich vorher abgewogen und essen nur die Kalorien, die wir "dürfen"und wenn sie zu unserer Vorstellung von richtiger und gesunder Ernährung passen. Morgens stehen wir auf, wenn der Wecker das erste mal unnachgiebig und unausweichlich läutet, fahren zur Arbeit - obwohl wir ein paar Stunden später vielleicht wesentlich produktiver wären.

Mehr Achtsamkeit - Nimm Dir Zeit für Dich!

Merkst Du, worauf ich hinaus will? Wir streben danach, das Gefühl zu haben, alles im Griff zu haben. In einer Welt, in der immer mehr Menschen aufeinander treffen, miteinander auskommen müssen und vielleicht die Kontrolle über uns haben, möchten wir in unserem kleinen, beherrschbaren Universum selbst alles beherrschen. Doch dass wir uns damit selbst in Schranken weisen und uns einen Horizont verbauen, den wir vielleicht, mit ein bisschen mehr Vertrauen in uns selbst und unser Gefühl, erreicht hätten.

Der Punkt ist: Eigentlich wissen wir in der Regel ganz genau, was gut für uns ist. Was die Ernährung betrifft, ist der Körper klüger als unser Verstand. Er holt sich genau dann das, was er braucht, WENN er es braucht. Ich glaube, wir müssen versuchen, wieder mehr auf diese innere Stimme zu hören, um wirklich glücklich zu werden und ein erfülltes Leben zu führen. Ich selbst bin noch weit entfernt davon, wirklich in mich hinein zu hören und nur das zu tun, was sich gerade richtig anfühlt. Doch ein paar Dinge kann ich Dir mitgeben, die sich für mich als hilfreich erwiesen haben:


Bewusst nichts tun. In Stressmomenten reagiert unser Körper bewusst mit einer höheren Herzfrequenz, wir sind wacher und aufmerksamer. Wenn die Stresssituation bewältigt wurde, lässt dieser Zustand nach und wir entspannen uns. Eigentlich. Denn bei vielen hält der Stress trotzdem an, ist vielleicht sogar chronisch. Um diesem Zustand entgegen zu wirken, solltest Du Dir jeden Tag bewusst ein wenig Zeit nehmen nichts zu tun. Es genügt, wenn das zwischendurch ein paar Minuten sind, in denen Du die Augen schließt, durchatmest und in Dich hinein hörst. Wie hört sich Dein Herzschlag an? Denn ja, man kann ihn hören. Wie fühlst Du dich gerade? Wie atmet Dein Körper? Es ist gar nicht so leicht "nichts" zu tun. Doch es hilft ungemein, um mehr und mehr in sich hinein zu hören.

Iss, wenn Du Hunger hast. Wenn Du gerade dabei bist, Deine Ernährung umzustellen und ein Gefühl für verschiedene Lebensmittel bekommst und wie viel Energie sie Deinem Körper liefern, dann sind Apps, um Deine Kalorienzufuhr zu tracken, optimal. Mir war zum Beispiel - bevor ich mich mit meiner Ernährung beschäftigt habe und sie in Form einer solchen App beobachtet habe - nicht bewusst, dass Nüsse unheimlich viel Energie liefern. Das ist auch super - allerdings in Maßen. Doch das Beobachten und Planen Deiner Mahlzeiten kann Dir auch Stress machen und dafür sorgen, dass Du vielleicht dann isst, wenn Dein Körper noch gar keine Energie benötigt oder eben nicht isst, wenn er sie braucht. Die Natur hat uns ein wunderbares Signal mitgegeben, um zu erkennen, wann es wieder Zeit für neue Energie wird - Hunger! Vielleicht isst Du aber auch aus Langeweile? Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen echtem Hunger und Appetit. Beobachte Dich selbst und frage Dich, bevor Du isst: "Habe ich wirklich Hunger oder brauche ich eigentlich etwas anderes?" Es ist gar nicht so leicht, auf seinen Körper zu hören, doch es lohnt sich.

Verliebe Dich. Das liegt mir ganz besonders am Herzen. Du magst Dich fragen - wie? Verlieben? Das geht doch gar nicht so einfach. Und da gebe ich Dir recht. Dennoch - ziehe los und finde die Liebe deines Lebens, denn dafür brauchst Du nur in den Spiegel zu sehen! Ein positives Selbstbild und eine gesunde Liebe zu sich selbst ist, wie ich finde, die Grundlage aller Achtsamkeit. Denn wenn Du dich selbst magst, gut zu Dir bist und instinktiv weißt, was gut für Dich ist, dann ist der Rest gar nicht so schwer. Es ist nicht leicht, sich selbst zu mögen, denn wir selbst sind in der Regel auch unsere größten Kritiker. Wir schauen viel genauer hin und betrachten uns selbst mit ganz anderen Maßstäben - oftmals unrealistischen. Beginne damit, dir jedes Mal, wenn Du dich im Spiegel betrachtest, zu sagen: Hey, Du bist toll! Schenke Dir dabei ein großes, herzliches Lächeln. Du wirst merken - am Anfang mag sich das noch lächerlich anfühlen. Doch das positive Gefühl, das sich anschließend breit macht, ist es definitiv wert.

Mehr positive Gedanken und jede Menge Inspiration findest Du bei meinem herzallerliebsten Glückspilz und der lieben Lucie



6. Mai 2017

10 Gründe, warum Du Laufen solltest

Ich liebe das Laufen. Doch warum eigentlich? Vor einiger Zeit habe ich mir diese Frage gestellt und nicht direkt eine Antwort darauf gefunden. Das Laufen ist mittlerweile so sehr in meinen Alltag integriert, dass ich meistens gar nicht mehr darüber nachdenke, warum ich mir regelmäßig die Laufschuhe schnüre.
Ein Grund mehr, einmal zu überlegen, warum Laufen der schönste Sport der Welt ist. Du brauchst noch ein bisschen Motivation oder bist noch nicht so recht davon überzeugt, ob Du mit dem Laufen beginnen sollst? Dann liefere ich Dir jetzt zehn Gründe, es doch zu tun!


10 Gründe, warum ich das Laufen liebe

1. Laufen geht immer und überall. Viele Sportarten sind an einen bestimmten Ort gebunden. Zum Fußball spielen brauchst Du ein Fußballfeld und Tore, zum Volleyball spielen ein Netz und für das Krafttraining in der Regel ein Fitnessstudio. Laufen kannst Du dagegen überall, sogar im Urlaub. Du brauchst lediglich Deine Schuhe. Am Strand im Urlaub sogar nicht einmal das.

2. Laufen macht leistungsfähiger. Wenn der Körper Schritt für Schritt an das längere und schnellere Laufen herangeführt wird, lernt er, mehr Sauerstoff zu transportieren und in den Muskeln zu verarbeiten. Das steigert Deine Leistungsfähigkeit in allen Lebenslagen.

3. Laufen ist wie Meditation. Beim Laufen bist Du - zumindest wenn Du alleine läufst - ganz bei Dir. Du wirst eins mit der Bewegung, der Kopf schaltet sich irgendwann ab und Du kanalisierst Deine Gedanken. Im Inneren wirst Du ganz ruhig und konzentrierst Dich nur auf den Moment. Herrlich!

4. Laufen macht glücklich. Dieser Grund lässt sich sogar physisch nachweisen. Denn durch Laufen, werden im Gehirn Endorphine, also Glückshormone, freigesetzt. Diese sorgen dafür, dass Schmerzen gelindert werden, Sorgen weniger werden und sie bereiten uns ein wohlig-glückliches Gefühl. Es gibt wohl keine schönere und gesündere Droge auf dieser Welt, als das Laufen.

5. Laufen ist gesund. Laufen hat viele Vorteile. Doch den Aspekt, den Laufen auf Deinen Körper hat, sollte man nicht außer Acht lassen. Denn Laufen wirkt sich positiv auf Dein Herz-Kreislauf-System aus und Du wirst Stück für Stück leistungsfähiger und belastbarer. Außerdem verbrennt Laufen natürlich Kalorien und sorgt dafür, dass der tägliche Schokoriegel absolut in Ordnung ist und Du gesund, schlank und fit bleibst! Laufen macht Dich außerdem ausgeglichener und sorgt dafür, dass der Alltagsstress für eine Weile einfach ausgeblendet wird.

6. Laufen ist Einzel- und Teamsport. Dein Argument gegen das Laufen ist, dass es Dir zu langweilig ist, alleine einen Fuß vor den anderen zu setzen? Na, dann lass Dir gesagt sein, dass es beinahe in jeder größeren aber auch kleineren Stadt Laufgruppen gibt. Du findest fast überall Gleichgesinnte. Und gerade am Anfang hilft das Laufen im Team dabei, sich für den abendlichen (oder morgendlichen) Lauf zu motivieren. Darüber hinaus gibt es auch seit jeher viele Lauf-Veranstaltungen, bei denen Du in einer Staffel Laufen kannst - und dann mit Deinem Lauf für dein Team kämpfst! Du bist lieber alleine? Umso besser! Denn wo bist Du mehr mit Dir selbst alleine, als bei einem entspannten Lauf?

7. Laufen bringt Erfolgserlebnisse. Wenn Du gerade frisch mit dem Laufen begonnen hast, dann wirst Du vielleicht ein wenig fluchen. Doch Du wirst schnell merken, dass du Fortschritte machst. Und die kannst Du beobachten! Egal ob Du immer ein wenig weiter laufen kannst oder auf der gleichen Strecke neue Bestzeiten aufstellst: Dein Weg wird immer wieder von neuen Erfolgen gekrönt sein. Du kannst Deine Ziele immer weiter ausbauen: Bald knackst Du die 5km -Marke, und in einem Jahr läufst Du vielleicht Deinen ersten Halbmarathon.

8. Laufen ist Dein Personaltraining. Gut, diese These ist dann doch ein wenig steil. Aber: Du kannst dir Dein Training tatsächlich auf den Leib schneidern. Du kannst Deinen Lauf immer an Deine jeweilige Tagesform abstimmen. Dir ist nach einen fordernden, kurzen Training? Super, dann absolvierst Du ein Intervalltraining. Du willst Dir am Wochenende mehr Zeit nehmen? Dann wird es eben ein extensiver Dauerlauf. Mehr Freiraum für Dich und Dein Befinden geht nicht!

9. Laufen fördert die Kreativität. Ich weiß nicht warum - und eigentlich ist das auch gar nicht so wichtig. Fakt ist: Beim Laufen kommen die besten Ideen. Vielleicht liegt das tatsächlich daran, dass ich einige Zeit mit mir und meinen Gedanken alleine bin, mein Körper einem monotonen Bewegungsablauf folgt und der Kopf so Zeit hat, seine Netze zu spinnen. Diese Netze spinnen sich meist von ganz alleine. Plötzlich ist sie da - DIE Idee. Die Kunst liegt darin, die Idee nicht zu vergessen, bis man dann Zuhause ist. :-)

10. Laufen ist der schönste Sport der Welt. Kein Sport ist so variabel und anpassungsfähig wie das Laufen. Bei keinem anderen Sport kann ich so leidenschaftlich werden, wie beim Laufen. Egal wie ich mich fühle - das Laufen passt sich an. Ich bin geladen, energetisch und muss mich abreagieren? Dann wird es eben ein kurzer, intensiver Sprint, der mich an die Grenze der Belastbarkeit bringt. Ich brauche Zeit zum Nachdenken, bin ein wenig lustlos und brauche mehr Antrieb? Gut, dann wird es ein entspannter, langsamer Lauf, in dem es hauptsächlich darum geht, das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen. Wie man es dreht oder wendet - Laufen ist toll. "Running opens your mind, so let your mind run free!"



22. Februar 2017

REZEPT. Gesunde Protein-Muffins

Essen sollte gesund sein. Nicht umsonst heißt es: "Du bist, was Du isst!" Doch es muss vor allem auch eines sein: Lecker! Dass diese Kombination funktioniert, habe ich Dir schon in ein paar Rezepten bewiesen. Heute zeige ich Dir wieder ein einfaches Backrezept, das sehr proteinreich ist: Protein-Muffins mit Schokolade. Das Besondere an diesem Rezept und auch der Grund, warum es so viel Eiweiß enthält, ist ganz simpel. Statt Mehl verwendest Du Kidneybohnen! What? Ja, richtig gelesen. Im Beitrag zu den veganen Proteinquellen  kannst Du nochmal nachgucken, warum Kidneybohnen so gesund sind. Ich garantiere Dir, die Muffins schmecken fabelhaft.

Yummy, I got love in my tummy: Protein-Muffins!

Zutaten für 12 Proteinmuffins

  • 250g Kidney-Bohnen aus der Dose
  • 250g Magerquark
  • 2 Eiklar
  • 50ml Milch oder Milchersatz
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Lebkuchengewürz
  • 2 Esslöffel Back-Kakao
  • 2 Esslöffel Schokodrops oder Kakaonips
  • Süßungsmittel nach Geschmack, alternativ Honig oder Agavendicksaft
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Die Bohnen zusammen mit der Milch oder dem Milchersatz pürieren und gemeinsam mit den übrigen Zutaten zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig füllst Du nun in Muffinförmchen. Ich empfehle, die Form entweder einzufetten oder mit Papierförmchen zu verkleiden. Die Leckerei wird anschließend bei 200 Grad Umluft im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten gebacken. Guten Appetit!

Wenn Du dieses Rezept nachmachst, dann poste es auf den Sozialen Netzwerken doch unter dem Hashtag #mirjamheartsrezepte !



6. Februar 2017

BUCKETLIST. Dinge, die Du in den 20ern tun solltest

Mit dieser Bucketlist durch die schönen Zwanziger

Die zwanziger sind ein ganz wunderbares Alter. Ich lehne mich sogar aus dem Fenster und behaupte, Sie sind das spannendste Alter überhaupt. In keinem anderen Jahrzehnt passieren so viele Umbrüche, Veränderungen und Chancen, wie in diesem. Wir verlieben uns, bilden uns weiter, übernehmen Selbstverantwortung und machen Erfahrungen, die unser Leben nachhaltig beeinflussen. Es gibt Dinge, die man einfach erlebt haben muss. Ich habe diese Bucketlist zusammengestellt, aus Dingen, die ich bereits erleben durfte oder musste und aus Erlebnissen, die ich in meinen Twenties auf jeden Fall noch erleben möchte.

Kündige Deinen Job

Jobs, die man neben dem Studium oder nach Beenden der Schule verübt, dienen in der Regel hauptsächlich dem Nutzen, Geld zu verdienen. Man will auf eigenen Beinen stehen und sich einen gewissen Lebenstandard leisten. Doch ich bin überzeugt davon, dass jede Tätigkeit, die Du ausübst, Dich Eigenschaften über Dich selbst herausfinden lässt und Du vieles davon lernst. Offenheit, Selbstvertrauen und ein Gespür für Menschen, bekommt man nirgendwo anders, als im Job. Doch in den Zwanzigern sollte man alles andere tun, als auf der Stelle treten. Daher: Erkenne, wann Du alles mitgenommen hast, was du Lernen kannst, und siehe Dich dann nach anderen Herausforderungen um. 

Verliebe Dich

Persönliches Glück sollte nicht von einer anderen Person abhängen. Niemals. Nie! Doch ich möchte behaupten, dass es kaum ein schöneres Gefühl auf dem Planeten gibt, als von einem anderen Menschen bedingungslos, mit allen Macken und Eigenheiten und wunderbaren Einzigartigkeiten geliebt zu werden und diese Liebe zu gleichen Teilen zurückgeben zu können. 

Die Zwanziger sind genau der richtige Zeitpunkt, sich zu verlieben.

Entliebe Dich

Die wenigsten Menschen haben das Glück, niemals ein schmerzliches Beziehungsende erfahren zu müssen. Doch ich bin davon überzeugt, dass diese Erfahrung unheimlich wertvoll ist. Eine Liebe los zu lassen ist mit Sicherheit nicht schön. Doch Sie lehrt uns, dass nichts für immer sein muss. Auch wenn wir bis zu einem gewissen Zeitpunkt davon überzeugt sind. Du wirst unheimlich viel über Dich selbst lernen, wenn Du Dich eines Menschen entlieben musst - egal ob Du die Person bist, die diese Entscheidung trifft oder sie für Dich getroffen wird. Und ich bin auch davon überzeugt, dass dieser Schmerz es ist, der uns die Augen öffnet. Lass Dir von mir gesagt haben: Auch wenn Du gerade glaubst, die Sonne könnte niemals mehr für Dich scheinen - das wird sie, versprochen. Und dann heller denn je. 

Schließe Frieden mit Deinem Körper

Die Pubertät ist ein herrlich schrecklicher Lebensabschnitt. Wir werden langsam erwachsen und damit nimmt die Selbstreflexion und -einschätzung Ihren Lauf. Oft genug standen wir vor dem Spiegel und mochten ihn am liebsten einschlagen, so unzufrieden waren wir mit uns selbst. Doch hey - willst Du wirklich Deine Energie, die Du in so viel andere tolle Erfahrung stecken könntest, damit verschwenden, unzufrieden mit Dir zu sein? Arbeite stattdessen an Dir und akzeptiere Dich mit all Deinen schönen kleinen Einzigartigkeiten. Daher schließe Frieden mit Deinem Körper und sei gut zu ihm. 

Reise allein

Dass Reisen auf jedermanns Bucketlist stehen sollte, egal wie alt man ist, steht außer Frage. Besonders in den 20ern aber, solltest Du unbedingt einmal alleine Reisen. Nie wirst Du wieder so unabhängig und dennoch selbstständig sein. Du wirst ganz viel über Dich selbst herausfinden beim alleine Reisen. Die eigenen Gedanken können manchmal ganz schön laut sein. Damit meine ich nicht, dass Du einen Langstreckenflug in ein völlig fremdes Land alleine antreten musst. Auch ein Städtetrip auf eigene Faust, ist etwas komplett anderes, als würde Dich ein Freund begleiten. Wenn es nur für ein paar Tage ist - nutze den Resturlaub oder die Semesterferien und mach Urlaub mit Dir alleine!

Tue Dinge, die Dir Angst machen

Wir alle haben Dinge, vor denen wir uns fürchten. Damit meine ich nicht solche Dinge, vor denen wir als Kind Angst hatten. Á la Vampire oder dem Monster unter dem Bett. Was macht Dir Angst? Ich meine natürlich nicht, dass Du Dich - im übertragenen Sinn - in eine Grube voll hochgiftiger Schlangen werfen sollst und abwarten sollst, was passiert. Ich meine eher solche Dinge, die Dich Überwindung kosten und worauf Du danach stolz sein kannst, es doch getan zu haben. Ich habe Höhenangst. Schon auf einen Stuhl steigen bereitet mir leichten Schwindel. Vom Sprungturm springen im Freibad? Höchstens vom 1-Meter-Brett. Das Gefühl, als ich auf den 5-Meter-Turm geklettert bin? Unbeschreiblich. Mir war heiß und kalt zugleich. Die Kids, die ohne große Überlegung vor mir dran waren. Die schwindelerregende Höhe, der Blick in das klare Wasser und den Grund des Beckens. Und dann war ich dran. Mir war schlecht und ich wollte auf der Stelle umkehren. Doch ich blickte geradeaus. Machte meinen Körper ganz steif, setzte einen Fuß vor die Steinplatte des Sprungturmes und zog den nächsten nach und fiel, und fiel und fiel... Das Gefühl als ich mit dem Kopf durch die Wasseroberfläche brach und Luft in die Lungen sog, war wirklich toll. Hey, ich kann alles schaffen! Genau das lehren uns Dinge, die wir fürchten. Just do it!

Werde die Beste

Dass wir gewisse Dinge gut können, steht wohl außer Frage. Wenn wir danach gefragt werden was wir denn gut können, sei es im lockeren Gespräch auf einer Geburtstagsparty oder beim Bewerbungsgespräch, fällt uns meist auch das ein oder andere ein. Wenn uns dann allerdings Begeisterung des Gegenübers entgegen schlägt, dann tun wir unser Können mit einem bescheidenen Lächeln ab. "Ach, das ist doch gar nichts!" Und hier hake ich ein. Spule imaginär zurück. Das bescheidene Lächeln verwandelt sich nun in ein selbstbewusstes Strahlen und Du sagst: "Ja, stimmt! Und das kann ich sogar richtig gut!" Jeder Mensch hat Dinge an sich, die er einfach gut kann. Die Zwanziger sind der richtige Zeitpunkt im Leben, herauszufinden, was diese Dinge sind. Und dann darin der oder die Beste zu werden! 

Finde heraus was Du gut kannst - und werde die Beste!

Finde wahre Freunde

Wir alle hatten sie: Freunde, mit denen man im Kindesalter durch dick und dünn ging und mit denen man ein Herz und eine Seele war. Doch je älter man wurde, desto mehr entwickelten sich Interessen, Hobbies und Prioritäten im Leben auseinander, man verlor sich aus den Augen blieb nichts als eine schöne Erinnerung. Das ist okay, das ist gut so. Denn als Kinder sind wir noch gar nicht in der Lage, tiefgreifende Freundschaften zu knüpfen. Klar - Ausnahmen bestätigen die Regel. Doch in den meisten Fällen lernen wir wirklich gute Freunde, im "echten" Leben kennen. Und diese Freunde sind auch die, die uns wirklich in allen Lebenslagen. zur Seite stehen. 

Sage öfter "Ja!"

Ja. Ja! JA! Dieses Zauberwort sollten wir in den Zwanzigern viel häufiger benutzen. Auch wenn wir nicht wissen, welche Konsequenzen dieses kleine Wörtchen trägt. Wann, wenn nicht jetzt ist es Zeit sich auszuprobieren? Neue Erfahrungen zu sammeln? Alles mitzunehmen, was dieses Leben für uns bereit hält? Schon Marc Aurel sagte: "Man bereut nie was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat." Sag auch mal JA zu etwas, von dem Du nicht weißt, was auf Dich zukommt. Spüre das Bauchkribbeln, wenn das Ungewisse auf Dich wartet und go with the flow - das Leben kann so spannend sein! 

Mehr Inspiration für Deine Bucketlist findest Du bei The Guardian oder bei Lifehack.org!

Mirjam hearts -Signatur