24. September 2016

REZEPT. Herbstliche Kürbissuppe

Der Herbst ist da und somit auch die Kürbissaison! Der Kürbis ist eine meiner liebsten Gemüsesorten. Er ist unglaublich vielseitig was die Zubereitung angeht, unkompliziert, lecker und sehr gesund. Das zwischen Gelb, Orange und Grün changierende Gewächs steckt voller toller Nährstoffe: Magnesium, viele Vitamine und auch Kalium und Zink. In meiner Ernährungsumstellung nicht erwähnt habe ich, dass ich ein großer Anhänger davon bin, regionales und saisonales Obst und Gemüse zu verspeisen. Beim Kürbisgewächs ist das absolut kein Problem. Der Kürbis bietet viele Zubereitungsmöglichkeiten und heute stelle ich Dir meine liebste vor: eine leckere, herbstliche Kürbissuppe.

Herbstliche Kürbissuppe

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • ca. 1-2 Liter Wasser
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 große Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose Kokosmilch 
  • 1 kleines Stück frischen Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer
  • Gewürze nach Gusto: z.B. Curry, Kurkuma, Koriander, Cumin, Chili, oder Paprika
  • 1 Schuss Kokosöl

Zubereitung 

Das Rezept ist genau so einfach wie super lecker. Der Kürbis wird halbiert, entkernt und grob in Stücke geschnitten. Die Kartoffeln und die Möhren werden geschält und ebenfalls zerkleinert. Daraufhin entfernst Du die Haut der Zwiebel, des Ingwers und des Knoblauchs. Dann schnappst Du dir einen möglichst großen Topf und erhitzt darin das Öl. Sobald es heiß ist, gibst Du das gesamte Gemüse in den Topf und brätst es kurz, aber möglichst scharf an. Sobald das Gemüse angebraten ist, gießt Du alles mit Wasser auf, schaltest Deinen Herd auf mittlere Stufe und lässt das Gemüse so lange kochen, bis es weich ist. Das dauert ungefähr 20-30 Minuten. 

Dann kommt auch schon der spaßige Teil: Du würzt einfach nach Herzenslust drauf los. Ich persönlich liebe es, wenn die Suppe ordentlich scharf ist, daher benutze ich meistens alle oben aufgelisteten Gewürze. Benutze einfach das, was Dir schmeckt. Danach nimmst Du den Topf von der heißen Herdplatte und pürierst alles gut durch, am besten mit einem Pürierstab, damit Du nichts umfüllen musst. Als leckeren Abschluss fügst Du noch die Kokosmilch hinzu und lässt die Suppe einmal aufkochen.

Servieren kannst Du die Suppe entweder mit gerösteten Kürbiskernen, etwas Kürbiskernöl, Kräutern oder wenn Du es nicht Low-Carb möchtest, gegrilltem Brot. Guten Appetit und Happy Herbst!




12. September 2016

RUNNING.Halbmarathon-Update

Unglauben durchflutet mich, während ich folgende Zeile schreibe: Mein erster Halbmarathon findet in weniger als vier Wochen statt. Die Zeit verging unheimlich schnell und das letzte #mirjamheartsrunning-Update liegt Wochen zurück. In dieser Zeit hat sich einiges getan, es geht auf den Endspurt zu. Heute erzähle ich Dir, welche To-Do's noch auf meiner Liste stehen, welche Erfolge ich vorzuweisen habe und wie ich mich aktuell vorbereite.

Frau trainiert hart für Halbmarathon

So läuft die Vorbereitung

Sagen wir so: Ich bin zuversichtlich. Auf eine "Bestzeit" kann ich allerdings nicht mehr hoffen. Ende Juli knockte mich ein heftiger Infekt aus und ich konnte zwei Wochen nicht trainieren. Außerdem bin ich im August umgezogen. Das Training musste also ziemlich leiden und wurde notgedrungen heruntergefahren. Dennoch, war diese Pause das Beste was mir passieren konnte. Warum?

Ich bereitete mich beinahe exzessiv vor. Nach kurzer Zeit schon lief ich über 17km und das in meinem normalen Renntempo - enorm motivierend das geschafft zu haben, aber ich bin überzeugt dass ich damit ins "Übertraining" geraten bin. Schlappheit, Müdigkeit und große Unlust waren die Folge. Die Pause die ich einlegen musste, hat mich ein wenig von meinem hohen Ross heruntergeholt und auf den Boden der Tatsachen gebracht.

Individuelles Training & Zielzeit

Ich habe mich dagegen entschieden, weiter meinen Trainingsplan zu teilen. Letztendlich muss jeder auf seinen eigenen Körper hören. Fortschritte werden unterschiedlich schnell gemacht und auch ich musste Lernen, dass selbst der beste Plan nichts nützt, wenn mein Körper eine andere Sprache spricht. 

Auf der Website von Runnersworld kannst Du dir mit dem Läufercoach anhand von aktuellen Ergebnissen (Deine Zeit für einen 5km-Lauf, 10km Lauf, etc), dem Härtegrad des Trainings (moderat oder eher hart?) und Deinem Ziel (zwischen 5km-Lauf und Marathon wählbar) einen Trainingsplan erstellen lassen. Du kannst außerdem wählen, an welchem Tag der lange Lauf stattfindet und wieviele Wochenkilometer Du zurücklegen möchtest. 

Ich habe mir über diese Website einen Plan für die letzten 6 Wochen vor meinem Halbmarathon erstellt. Aktuell laufe ich zwischen 30 und 40 Kilometer in der Woche und regelmäßig an 4 von 7 Tagen. Mit meinem aktuellen Trainingsplan und der aktuellen Form plane ich eine Zielzeit von 2h 20 Minuten. Ich denke, das ist eine realistische, annehmbare Zielzeit für den ersten Halbmarathon. 

Das steht in den letzten vier Wochen an

Ein Monat bloß steht noch zwischen meiner ersten großen Herausforderung im Laufen und mir. Da heißt es, langsam eine Bestandsaufnahme zu machen. Was habe ich schon, was brauche ich noch, worum muss ich mich noch kümmern?

To-Buy:

  • Wettkampf-Laufschuhe: Ich habe zwei Paar Laufschuhe. Diese Schuhe sind auch nicht die schlechtesten, allerdings auch absolut nicht auf mein Laufverhalten abgestimmt. Ich hab mir diese Schuhe vor etwa einem Jahr gekauft. Da wusste ich aber noch nicht, wohin meine Lauflust noch geht. Jetzt brauche ich - vor allem um im Wettkampf alles geben zu können - Schuhe, die zu mir passen. Diese Schuhe muss ich natürlich noch einlaufen, daher wird diese Investition Mitte September fällig sein.
  • Kompressions-Strümpfe: Leider ist das ein unschönes Thema, aber ich neige stark zu Muskelkrämpfen. Das liegt wohl unter anderem auch darin begründet, dass ich wenig Fleisch esse. Gerade nach dieser ungewohnten Belastung, möchte ich mir das Leben nach dem Lauf mit Strümpfen erleichtern. 
  • Wasserfester Sonnenschutz: Das ist wohl selbsterklärend. 
Dinge wie eine Cap, zum Sonnenschutz und passende Laufkleidung habe ich bereits und sehe auch nicht ein, dafür etwas neues zu kaufen. Man bekommt sowieso ein Start-Shirt, daher mache ich mir darum nicht mehr allzu große Gedanken. Energie-Gels und Riegel habe ich bisher nie genutzt und glaube auch, dass die Halbmarathon-Distanz das noch nicht braucht. Getränke gibt es auf der Strecke zu Genüge, außerdem habe ich Freunde und Familie an der Strecke, die zur Not schnell eine Wasserflasche reichen können.

To-Do:

  • Startunterlagen abholen
  • Strecke und Parkmöglichkeiten auskundschaften
  • Tasche für "Danach" packen: Pulli, Wechselklamotten, Essen zur Stärkung;
  • Ablauf prüfen
Es gibt also noch einiges zu tun und die Zeit wird langsam knapp. Doch ich versuche, so gut es geht die Vorfreude zu bewahren und mich nicht verrückt zu machen. Wochenlanges Training war nicht umsonst und es läuft gut aktuell. Und es ist immer noch mein erster Halbmarathon und Wettkampf dieser Art, daher mache ich mir keinen Stress. Falls Dir irgendetwas einfällt, was mir noch fehlt oder woran ich unbedingt denken muss, dann hinterlass mir gerne ein Kommentar!