13. Juli 2016

LIVING. Konzentriert & produktiv arbeiten

Ich bin aktuell im sechsten Semester meines Studiums und wenn ich auf vergangene Semester zurückblicke, dann hat sich eins ganz klar herauskristallisiert: Ich schiebe immer alles bis zum Schluss auf. Oftmals hat mich diese Form zu arbeiten schon Nerven gekostet, doch geschafft habe ich bisher alles und das sogar ganz gut. Egal ob man nun ist wie ich, die an akuter Aufschieberitis leidet und dann zum Ende hin einen strikten Lern- oder Arbeitsplan durchziehen muss, oder ob man strukturiert ist und nach und nach seine Aufgaben abarbeitet: Die Essenz des Ganzen liegt im konzentrierten und produktiven Arbeiten. In diesem Beitrag möchte ich ein paar Tipps an Dich weiter geben, die mir helfen, produktiv zu arbeiten.

Mädchen am Schreibtisch ist konzentriert und produktiv

1. Ein ordentlicher Arbeitsplatz

Schon als ich in der Grundschule war, hat mein Opa immer gesagt: "So, wie es um Dich herum aussieht, so sieht es auch in Deinem Kopf aus." Und ich bin sicher, damit hatte er recht. Ich kann mich viel mehr auf das, woran ich arbeiten möchte, konzentrieren, wenn um mich kein Chaos herrscht. Einmal mit dem Allzwecktuch den Staub vom Schreibtisch gewischt. Laptop, Schreibblock, eventuell Bücher, Stift und ein Glas Wasser. Mehr hat nicht um Dich zu sein. Selbst wenn Du diverse Bücher benötigst und an einer Seminararbeit schreibst: Leg die Bücher ordentlich um Dich. Das hilft ungemein.

2. Weg mit der Ablenkung

So verlockend es ist, nach dem fertiggestellten Kapitel oder dem letzten Themenabsatz schnell nach dem Smartphone zu greifen und Instagram nach neuen Likes abzuchecken: Tu es nicht. Die bereits aufgebrachte Motivation wird schwinden und Du wirst mit den Gedanken sofort nicht mehr beim Wesentlichen sein. Mühevoll Erarbeitetes verpufft wie eine Seifenblase. Pack dein Smartphone oder den Laptop, sofern Du ihn nicht brauchst, in die Schublade. Ausgeschaltet!

Mit einem Notizbuch kann man produktiv arbeiten

3. Planen ist die halbe Miete

Wenn die Klausurenphase ansteht, dann sieht man meist nur den Berg an Input, der vor einem liegt. Er scheint riesig und schier unbezwingbar zu sein. Doch sobald Du den Haufen ein wenig aufteilst, wirkt alles nur noch halb so schlimm. Für mich ist das Planen von großer Bedeutung, denn gerade mit wenig Zeit und viel Stoff muss man zwangsweise organisiert sein. Heute das, morgen das. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. So kann man nach getaner Arbeit zufrieden ein Häkchen in der To-Do-Liste setzen und sich anderen Dingen widmen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. An dieser Stelle ist eines noch ganz, ganz wichtig: Wiederholungen! Gerade wenn es viel Stoff ist, den Du lernen musst, ist das Wiederholen in den Tagen vor der Prüfung essentiell. Denn in dieser Zeit verinnerlichst Du das Gelernte. So vermeidest Du das sogenannte Bulimie-Lernen: In den Kopf quetschen bis er raucht, bei der Prüfung alles loswerden und danach ist alles vergessen. Durch die Wiederholungen wandert das Gelernte vom Kurzzeit- ins Langzzeitgedächtnis und kann mühelos, jederzeit abgefragt werden.


Pausen sind extrem wichtig beim produktiven und konzentrierten arbeiten.

4. Pausen

Mir ist klar, dass ich mit diesem Tipp das Rad nicht neu erfunden habe. Aber so simpel es ist, oftmals vergisst man diese Kleinigkeit, die doch so wichtig ist: Pausen. Du bist keine Maschine. Du kannst nicht acht Stunden am Stück konzentriert sein und am Ende womöglich auch noch stolz darauf sein, den ganzen Tag durchgeackert zu haben. Die Konzentration lässt nämlich bereits nach einigen Stunden nach, der Kopf beginnt zu rauchen und ist nicht mehr fähig, neuen Input ordentlich aufzunehmen. Egal ob Du eine Runde an der frischen Luft joggen gehst, mit der besten Freundin einen Kaffee trinken gehst oder einfach nichts tust und ein wenig schläfst: Das Gehirn braucht Pausen, um danach wieder voll einsatzfähig zu sein. Am produktivsten arbeitest Du, wenn Du nach 60 Minuten etwa 10 Minuten pausierst. Nach 4 Stunden Konzentration solltest du Deinem Gehirn eine lange Regenerationspause von etwa 1 bis 2 Stunden gönnen.



1 Kommentar:

  1. Letzten Monat habe ich erstellt neues Fotoprojekt. Für die Dekoration meiner neuen Werkstatt. Aber ich habe die Festplatte versehentlich formatiert und alle Bilder verloren. Jeder Fotograf weißt, was er machen muss, falls die Festplatte oder Flash-Karte versehentlich formatiert wurde www.munsoft.de/ . Es war Wunder, das das Foto reparierte. Ich habe alle Bilder mit dieser Software wiederhergestellt. Jetzt werde ich eine Pause machen.

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