22. Februar 2017

REZEPT. Gesunde Protein-Muffins

Essen sollte gesund sein. Nicht umsonst heißt es: "Du bist, was Du isst!" Doch es muss vor allem auch eines sein: Lecker! Dass diese Kombination funktioniert, habe ich Dir schon in ein paar Rezepten bewiesen. Heute zeige ich Dir wieder ein einfaches Backrezept, das sehr proteinreich ist: Protein-Muffins mit Schokolade. Das Besondere an diesem Rezept und auch der Grund, warum es so viel Eiweiß enthält, ist ganz simpel. Statt Mehl verwendest Du Kidneybohnen! What? Ja, richtig gelesen. Im Beitrag zu den veganen Proteinquellen  kannst Du nochmal nachgucken, warum Kidneybohnen so gesund sind. Ich garantiere Dir, die Muffins schmecken fabelhaft.

Yummy, I got love in my tummy: Protein-Muffins!

Zutaten für 12 Proteinmuffins

  • 250g Kidney-Bohnen aus der Dose
  • 250g Magerquark
  • 2 Eiklar
  • 50ml Milch oder Milchersatz
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Lebkuchengewürz
  • 2 Esslöffel Back-Kakao
  • 2 Esslöffel Schokodrops oder Kakaonips
  • Süßungsmittel nach Geschmack, alternativ Honig oder Agavendicksaft
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Die Bohnen zusammen mit der Milch oder dem Milchersatz pürieren und gemeinsam mit den übrigen Zutaten zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig füllst Du nun in Muffinförmchen. Ich empfehle, die Form entweder einzufetten oder mit Papierförmchen zu verkleiden. Die Leckerei wird anschließend bei 200 Grad Umluft im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten gebacken. Guten Appetit!

Wenn Du dieses Rezept nachmachst, dann poste es auf den Sozialen Netzwerken doch unter dem Hashtag #mirjamheartsrezepte !



6. Februar 2017

BUCKETLIST. Dinge, die Du in den 20ern tun solltest

Mit dieser Bucketlist durch die schönen Zwanziger

Die zwanziger sind ein ganz wunderbares Alter. Ich lehne mich sogar aus dem Fenster und behaupte, Sie sind das spannendste Alter überhaupt. In keinem anderen Jahrzehnt passieren so viele Umbrüche, Veränderungen und Chancen, wie in diesem. Wir verlieben uns, bilden uns weiter, übernehmen Selbstverantwortung und machen Erfahrungen, die unser Leben nachhaltig beeinflussen. Es gibt Dinge, die man einfach erlebt haben muss. Ich habe diese Bucketlist zusammengestellt, aus Dingen, die ich bereits erleben durfte oder musste und aus Erlebnissen, die ich in meinen Twenties auf jeden Fall noch erleben möchte.

Kündige Deinen Job

Jobs, die man neben dem Studium oder nach Beenden der Schule verübt, dienen in der Regel hauptsächlich dem Nutzen, Geld zu verdienen. Man will auf eigenen Beinen stehen und sich einen gewissen Lebenstandard leisten. Doch ich bin überzeugt davon, dass jede Tätigkeit, die Du ausübst, Dich Eigenschaften über Dich selbst herausfinden lässt und Du vieles davon lernst. Offenheit, Selbstvertrauen und ein Gespür für Menschen, bekommt man nirgendwo anders, als im Job. Doch in den Zwanzigern sollte man alles andere tun, als auf der Stelle treten. Daher: Erkenne, wann Du alles mitgenommen hast, was du Lernen kannst, und siehe Dich dann nach anderen Herausforderungen um. 

Verliebe Dich

Persönliches Glück sollte nicht von einer anderen Person abhängen. Niemals. Nie! Doch ich möchte behaupten, dass es kaum ein schöneres Gefühl auf dem Planeten gibt, als von einem anderen Menschen bedingungslos, mit allen Macken und Eigenheiten und wunderbaren Einzigartigkeiten geliebt zu werden und diese Liebe zu gleichen Teilen zurückgeben zu können. 

Die Zwanziger sind genau der richtige Zeitpunkt, sich zu verlieben.

Entliebe Dich

Die wenigsten Menschen haben das Glück, niemals ein schmerzliches Beziehungsende erfahren zu müssen. Doch ich bin davon überzeugt, dass diese Erfahrung unheimlich wertvoll ist. Eine Liebe los zu lassen ist mit Sicherheit nicht schön. Doch Sie lehrt uns, dass nichts für immer sein muss. Auch wenn wir bis zu einem gewissen Zeitpunkt davon überzeugt sind. Du wirst unheimlich viel über Dich selbst lernen, wenn Du Dich eines Menschen entlieben musst - egal ob Du die Person bist, die diese Entscheidung trifft oder sie für Dich getroffen wird. Und ich bin auch davon überzeugt, dass dieser Schmerz es ist, der uns die Augen öffnet. Lass Dir von mir gesagt haben: Auch wenn Du gerade glaubst, die Sonne könnte niemals mehr für Dich scheinen - das wird sie, versprochen. Und dann heller denn je. 

Schließe Frieden mit Deinem Körper

Die Pubertät ist ein herrlich schrecklicher Lebensabschnitt. Wir werden langsam erwachsen und damit nimmt die Selbstreflexion und -einschätzung Ihren Lauf. Oft genug standen wir vor dem Spiegel und mochten ihn am liebsten einschlagen, so unzufrieden waren wir mit uns selbst. Doch hey - willst Du wirklich Deine Energie, die Du in so viel andere tolle Erfahrung stecken könntest, damit verschwenden, unzufrieden mit Dir zu sein? Arbeite stattdessen an Dir und akzeptiere Dich mit all Deinen schönen kleinen Einzigartigkeiten. Daher schließe Frieden mit Deinem Körper und sei gut zu ihm. 

Reise allein

Dass Reisen auf jedermanns Bucketlist stehen sollte, egal wie alt man ist, steht außer Frage. Besonders in den 20ern aber, solltest Du unbedingt einmal alleine Reisen. Nie wirst Du wieder so unabhängig und dennoch selbstständig sein. Du wirst ganz viel über Dich selbst herausfinden beim alleine Reisen. Die eigenen Gedanken können manchmal ganz schön laut sein. Damit meine ich nicht, dass Du einen Langstreckenflug in ein völlig fremdes Land alleine antreten musst. Auch ein Städtetrip auf eigene Faust, ist etwas komplett anderes, als würde Dich ein Freund begleiten. Wenn es nur für ein paar Tage ist - nutze den Resturlaub oder die Semesterferien und mach Urlaub mit Dir alleine!

Tue Dinge, die Dir Angst machen

Wir alle haben Dinge, vor denen wir uns fürchten. Damit meine ich nicht solche Dinge, vor denen wir als Kind Angst hatten. Á la Vampire oder dem Monster unter dem Bett. Was macht Dir Angst? Ich meine natürlich nicht, dass Du Dich - im übertragenen Sinn - in eine Grube voll hochgiftiger Schlangen werfen sollst und abwarten sollst, was passiert. Ich meine eher solche Dinge, die Dich Überwindung kosten und worauf Du danach stolz sein kannst, es doch getan zu haben. Ich habe Höhenangst. Schon auf einen Stuhl steigen bereitet mir leichten Schwindel. Vom Sprungturm springen im Freibad? Höchstens vom 1-Meter-Brett. Das Gefühl, als ich auf den 5-Meter-Turm geklettert bin? Unbeschreiblich. Mir war heiß und kalt zugleich. Die Kids, die ohne große Überlegung vor mir dran waren. Die schwindelerregende Höhe, der Blick in das klare Wasser und den Grund des Beckens. Und dann war ich dran. Mir war schlecht und ich wollte auf der Stelle umkehren. Doch ich blickte geradeaus. Machte meinen Körper ganz steif, setzte einen Fuß vor die Steinplatte des Sprungturmes und zog den nächsten nach und fiel, und fiel und fiel... Das Gefühl als ich mit dem Kopf durch die Wasseroberfläche brach und Luft in die Lungen sog, war wirklich toll. Hey, ich kann alles schaffen! Genau das lehren uns Dinge, die wir fürchten. Just do it!

Werde die Beste

Dass wir gewisse Dinge gut können, steht wohl außer Frage. Wenn wir danach gefragt werden was wir denn gut können, sei es im lockeren Gespräch auf einer Geburtstagsparty oder beim Bewerbungsgespräch, fällt uns meist auch das ein oder andere ein. Wenn uns dann allerdings Begeisterung des Gegenübers entgegen schlägt, dann tun wir unser Können mit einem bescheidenen Lächeln ab. "Ach, das ist doch gar nichts!" Und hier hake ich ein. Spule imaginär zurück. Das bescheidene Lächeln verwandelt sich nun in ein selbstbewusstes Strahlen und Du sagst: "Ja, stimmt! Und das kann ich sogar richtig gut!" Jeder Mensch hat Dinge an sich, die er einfach gut kann. Die Zwanziger sind der richtige Zeitpunkt im Leben, herauszufinden, was diese Dinge sind. Und dann darin der oder die Beste zu werden! 

Finde heraus was Du gut kannst - und werde die Beste!

Finde wahre Freunde

Wir alle hatten sie: Freunde, mit denen man im Kindesalter durch dick und dünn ging und mit denen man ein Herz und eine Seele war. Doch je älter man wurde, desto mehr entwickelten sich Interessen, Hobbies und Prioritäten im Leben auseinander, man verlor sich aus den Augen blieb nichts als eine schöne Erinnerung. Das ist okay, das ist gut so. Denn als Kinder sind wir noch gar nicht in der Lage, tiefgreifende Freundschaften zu knüpfen. Klar - Ausnahmen bestätigen die Regel. Doch in den meisten Fällen lernen wir wirklich gute Freunde, im "echten" Leben kennen. Und diese Freunde sind auch die, die uns wirklich in allen Lebenslagen. zur Seite stehen. 

Sage öfter "Ja!"

Ja. Ja! JA! Dieses Zauberwort sollten wir in den Zwanzigern viel häufiger benutzen. Auch wenn wir nicht wissen, welche Konsequenzen dieses kleine Wörtchen trägt. Wann, wenn nicht jetzt ist es Zeit sich auszuprobieren? Neue Erfahrungen zu sammeln? Alles mitzunehmen, was dieses Leben für uns bereit hält? Schon Marc Aurel sagte: "Man bereut nie was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat." Sag auch mal JA zu etwas, von dem Du nicht weißt, was auf Dich zukommt. Spüre das Bauchkribbeln, wenn das Ungewisse auf Dich wartet und go with the flow - das Leben kann so spannend sein! 

Mehr Inspiration für Deine Bucketlist findest Du bei The Guardian oder bei Lifehack.org!

Mirjam hearts -Signatur